Grundkurs: Claudia Zohm (Weimar)


Claudia Zohm, in Dessau geboren, erhielt an der dortigen Musikschule ihre erste musikalische Ausbildung und sang in verschiedenen Chören. Sie studierte zunächst Violine, Tonsatz und Elementare Musikpädagogik mit Nebenfach Chorleitung an der Universität Potsdam. Ein Auslandsstudienjahr führte sie nach Paris, wo sie Violine, Komposition, Gesang und Kammermusik studierte und ein Kinderchorprojekt betreute. Sie sammelte erste Erfahrungen als Chorleiterin des Madrigalchores Dessau. Wichtige Impulse für ihre chorleiterische Arbeit erhielt sie als langjährige Teilnehmerin des Sächsischen Chorleiterseminars im Kurs von Prof. Peter Vagts. Ihre Ausbildung ergänzte sie durch ein Gesangsstudium an der Martin-Luther -Universität Halle. Seitdem ist sie als Lied- und Konzertsängerin im mitteldeutschen Raum tätig. Seit vielen Jahren arbeitet sie als Dozentin in Schülermusik- und Familienwochen des IAM und AMJ, und ist Dozentin beim Sächsischen Chorleiterseminar. Sie leitete die Kinderchöre des Musikzweiges der Latina Halle und den Projektchor PROTON Dessau, unterrichtete Violine und Musiktheorie am Georg-Friedrich-Händel-Konservatorium Halle und bekleidete einen Lehrauftrag für Gesang an der Martin-Luther-Universität Halle. Von 2008-2012 war sie Mitglied des Opernchores des Deutschen Nationaltheaters Weimar, seit 2012 arbeitet sie an der Musik- und Kunstschule Jena als Gesangspädagogin und Chorleiterin. An der MKS gründete sie den Kinder- und Jugendchor, sowie den Kammerchor des Hauses.

Claudia Zohm leitet den Bezirkschor der Neuapostolischen Kirche des Kirchenbezirkes Erfurt und das Frauenvokalensemble VocaLisa, mit dem sie 2018 am Deutschen Chorwettbewerb in Freiburg teilnahm.

Aufbaukurs: Sebastian Schilling (Chemnitz)


Bildnachweis: (C) David Nuglisch https://www.david-nuglisch.de/


Sebastian Schilling – 1981 in Karl-Marx-Stadt geboren – mit fünfzehn Jahren Klavier- und Orgelunterricht mit dem Ziel Kirchenmusiker zu werden – mit sechzehn Jahren Chorleitungsunterricht bei Wolfgang Richter (Chemnitz) – 2000 bis 2002 Studium an der Ev. Hochschule für Kirchenmusik Halle/S., u.a. bei Prof. Volker Bräutigam (Orgel Literaturspiel und Improvisation) und Prof. Klaus Eichhorn (Generalbaßspiel und Alte Musik) – 2002 bis 2004 Fortsetzung des Studiums an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden, maßgebliche Prägung durch Prof. Dr. Christfried Brödel (Chorleitung), Steffen Walther (Orgel) – 2004/05 künstlerisches Aufbaustudium Chorleitung, ebenfalls bei Christfried Brödel – seit Januar 2006 Kirchenmusiker an den Ev.-Luth. Kirchen Trinitatis und St. Markus in Chemnitz – Gründung der "Capella Trinitatis" als professionelles Spezial-Ensemble für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts –  außerdem intensive Beschäftigung mit neuer Musik: zahlreiche Ur- und Erst-Aufführungen (u.a.: Patrick Pföß „Chuculinn“ Kammeroper, UA April 2016) – rege Konzerttätigkeit als Dirigent, Ensembleleiter, Organist und Continuospieler – aktuell erscheint im Zwickauer Verlag „Choris mundi“ eine von Sebastian Schilling und Nico Nebe herausgegebene Urtext-Ausgabe der Geistlichen Chor-Music 1648 von Heinrich Schütz




Meisterkurs: Peter Kubisch (Freiberg)

Peter Kubisch studierte an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber Dresden“ Chor- und Orchesterdirigieren bei Prof. H.- Chr. Rademann und K.H. Zettl und legte an der Kirchenmusikschule Halle die B-Prüfung im Fach Orgelspiel mit dem Prädikat „sehr gut“ ab.

Im Juni 2002 übernimmt er die Leitung des A-cappella-Kammerchores Freiberg. In zahlreichen Konzerten fand diese Zusammenarbeit ein begeistertes Echo bei Publikum und Presse. Außerdem arbeitet er u.a. mit dem Orpheon Barockorchester Wien, dem Dresdner Barockorchester, dem Chemnitzer Barockorchester, der Neuen Elbland Philharmonie Riesa, der Churpfaelzischen Hofcapelle Mainz, dem Kammerorchester Michaelstein, der Sinfonietta Dresden und der Mittelsächsischen Philharmonie Freiberg zusammen.

Er übernahm einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und wurde vom Mittelsächsischen Theater Freiberg als Chordirektor und Kapellmeister engagiert.

Mit dem Jungen Kinderchor Chemnitz und dem Jungen Vokalensemble Chemnitz der Städtischen Musikschule arbeitet er seit 2011 zusammen. Im Herbst 2013 übernimmt er den Max-Klinger Chor Leipzig und gründet 2016 in Freiberg das Ensemble voice dance freiberg, das sich mit mehrstimmigem Satzgesang aus den Bereichen Jazz & Pop beschäftigt.

Als Organist und Cembalist konzertiert er mit dem ensembleAURICULA, dass sich mit der historischen Aufführungspraxis des 17. und 18. Jahrhunderts beschäftigt.


Männerchor: Nico Nebe (Zwickau)



Nico Nebe (*16.11.1968) besuchte von 1983-1987 die Spezialklassen für Musikerziehung in Zwickau. 1989-1995 folgte ein Studium Chordirigieren an der Universität Chemnitz-Zwickau. Seitdem wirkt er als freischaffender Musikerzieher, Dirigent, Komponist und Musikverleger in Zwickau.

Er fungiert als langjähriger Dirigent des Kammerchores „Belcanto“ Zwickau und des Männerchores „Liederkranz“ Zwickau 1843. Beide Ensembles konnten unter seiner Leitung zahlreiche Preise und Diplome bei nationalen und internationalen Wettbewerben erringen. Im Rahmen dieser Wettbewerbe wurde Nico Nebe mehrfach mit Dirigentenpreisen ausgezeichnet.

Seit 2002 ist er als Präsident des Westsächsischen Chorverbandes intensiv mit der Chorarbeit in Sachsen verbunden. An der Vereinigung mehrerer sächsischer Chorverbände zum jetzigen Sächsischen Chorverband mit nahezu 10000 Mitgliedern war er maßgeblich beteiligt.

Als Inhaber und Verlagsleiter der „edition choris mundi“ pflegt er eine enge Zusammenarbeit mit namhaften deutschen und internationalen Chorkomponisten. Neben seinen eigenen Bearbeitungen und Kompositionen, erscheinen im Verlag jährlich eine Vielzahl neuer Werke für alle Chorgattungen.

Darüber hinaus ist er regelmäßig als Juror bei nationalen und internationalen Chorwettbewerben tätig, leitet Chorleiterworkshops im Freistaat Sachsen und ist Dozent beim Sächsischen Chorleiterseminar.

2016 wurde Nico Nebe von der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände als Auszeichnung für hervorragende künstlerische Leistungen in der Chorleitung der Titel „Chordirekor BDC“ verliehen.



JazzPopGroove: Jan-Hendrik Herrmann (Köln)        


Jan-Hendrik Herrmann (*1985), geboren und aufgewachsen in Detmold,  studierte nach dem Abitur Schulmusik und Latin Percussion an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Er ist Bariton und Beatboxer der a cappella-Band „Soundescape“, mit denen er Preise auf nationalen und internationalen a cappella-Festivals und -Wettbewerben gewann. Als Chorleiter, Stimmbildner und Vocalcoach arbeitete er u.a. mit dem Bonner Jazzchor, dem Jazzchor der Universität Bonn und der Kölner A Cappella-Gruppe Basta. Mit dem Jazzchor der Uni Bonn gewann er 2018 beim Deutschen Chorwettbewerb in der Kategorie „Populäre Musik – a cappella“ den ersten Preis sowie einen Sonderpreis. Für Workshops und Fortbildungen in den Bereichen „Groove und Timing im Chor“, „Vocal-Percussion“, „vokale Improvisation“ und „Arrangieren für Chöre“ ist er bundesweit unterwegs. Seine Chor-Arrangements sind im Schott-, Carus und Ferrimontana-Verlag erschienen und werden u.a. von Pop-Up, dem Bonner Jazzchor und dem WDR Rundfunkchor gesungen.



Geistliche Chormusik: LKMD Markus Leidenberger


geboren 1958 in Münchingen bei Stuttgart

Studium der Kirchenmusik in Esslingen (B-Examen) und in Trossingen (A-Examen, sowie KA Dirigieren mit Schwerpunkt Chorleitung)

1985-1994 Kantor an der Diakonissenkirche Stuttgart, 1988-1994 auch an der Paul-Gerhardt-Kirche Stuttgart.

1994-2013 Kantor an der Martin-Luther-Kirche Dresden-Neustadt

1994-2018 Leiter des Dresdner Bachchores

1995-2004 Kirchenmusikdirektor des Kirchenbezirkes Dresden-Nord

Seit 2004 Landeskirchenmusikdirektor der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens

Seit 2013 Leiter der Arbeitsstelle Kirchenmusik der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens

Fachaufsicht für die Kirchenmusikdirektoren der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens,

Organisation und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen

wie z. B. Workshops für Chorleiter,

Veröffentlichung von Motetten und Bläsermusiken (Strube, Carus, Sächsische Posaunenmission, u.a.)




Lehrgangschor: Wolfgang Richter (Chemnitz)


Wolfgang Richter - 1964 in Rathenow geboren - Besuch der Spezialklassen für Musikerziehung in Zwickau, erster Chorleitungsunterricht bei Reinhold Stiebert - Studium an der Pädagogischen Hochschule Zwickau, Chorleitung bei Prof. Dr. Ralf Eisenbeiß, Abschluss als Diplomlehrer für Musik und Deutsch - Studium im Fach Chorleitung an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar, Chorleitung bei bei Prof. Günter Fredrich, Prof. Gert Frischmuth und Johannes Moesus, Orchesterdirigieren bei MD Rudolf Bräuer - zeitgleich Aspirantur an der PH Zwickau, Leitung des Ausbildungschores „studiosi cantates“ - 1995 Eintritt in den gymnasialen Schuldienst, Leitung mehrerer Schulchöre und Vokalensembles - seit 1998 Leiter des Kammerchor Chemnitz, seit 2005 von „Ensemble Musica Chemnitz“

Lehraufträge für Chorleitung an der PH Zwickau, der TU Chemnitz und der HfMT Leipzig, Workshops für Chorleitung, seit 2014 Künstlerischer Leiter des Sächsischen Chorleiterseminars, Vizepräsident des Sächsischen Chorverbandes seit 2006

Sänger im Projektchor „Camerata Vocale Zwickau“, im Männerquintett „Pantoffelhelden“, Solopartien in Orffs „Carmina Burana“, der Ba-Rock-Oper „Carnevalo Mystico“ am Städtischen Theater Zwickau 2009 und kleineren chorsinfonischen Werken

 

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